Die beste verfügbare Technik für eine saubere Umwelt

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Der Verbraucher bestimmt, welche saubere Technik sich am Markt durchsetzt

( Saterland-Ramsloh, )

Seitdem es den Menschen auf diesem Planeten gibt, ist er um Fortschritt bemüht.

Im Laufe der Entwicklung des Menschen wurden viele Erfindungen und Entwicklungen gemacht.

In den kürzer zurückliegenden Epochen wurde die Industrialisierung vorangetrieben, um Gewinne zu erwirtschaften und Arbeit durch Maschinen zu ersetzen und damit für den Menschen einfacher zu machen.

Erst im letzten Jahrhundert wurde Technik so gestaltet, dass diese dem Menschen zuträglich ist und ihn gesund erhält bzw. ihm nicht schadet

Der Mensch sollte die ihm zur Verfügung stehende Technik so nutzen, dass seine Umgebung und dieser Planet noch lange lebenswert erhalten bleibt.
Die umweltgerechte Gestaltung von Technik ist unsere Aufgabe, die wir jetzt bewältigen müssen, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen.

Es ist unsere Pflicht, die beste zur Verfügung stehende Technik einzusetzen und zu nutzen, um technisch fortschrittliche und umweltgerechte Produkte zu entwickeln.

Die Nutzung der besten verfügbaren Technik für Industrieemissionen wurde in der EU-Richtlinie 2010/75/EU vom 24.11.2011 festgeschrieben. Diese Industrie Emissions-Richtlinie ist seit dem 06.01.2011 in Kraft.

Gemäß Art. 11 der IE-RL sind beim Betrieb von Anlagen zur Ausübung von Tätigkeiten gemäß Anhang I der IE-RL alle geeigneten Vorsorgemaßnahmen gegen Umweltverschmutzungen zu treffen und dabei die Beste Verfügbare Technik (BVT) anzuwenden.

Um Emissionen aus der Industrie zu vermeiden bzw. zu reduzieren, ist die beste verfügbare Technologie anzuwenden. Das muss uns alle auch als Endverbraucher anspornen. Wir sollten darauf achten, dass wir nur noch Produkte erwerben, die die aktuell beste verfügbare Technologie zur Emissionsvermeidung bzw. Emissionsminderung einsetzen. Nur solche Produkte, die das volle Potential der zur Verfügung stehenden Technologie ausnutzen, können auch in Zukunft sicherstellen, unsere Umwelt zu schützen.

Bezieht man diese Sichtweise auf Einzelraumfeuerungen, wie Kaminöfen und Kamineinsätze, sollte auch hier die beste zur Verfügung stehende Technologie zur Emissionsminderung eingesetzt werden.

Es gibt zahlreiche verschiedene Modelle solcher Feuerungen und in allen erdenklichen Formen und Anwendungsmöglichkeiten. Alle Einzelraumfeuerung haben immer einen Brennraum, in dem das Holz bez. der Brennstoff verbrennt und einen Rauchgasabzug, über den die Abgase aus dem Brennraum abgezogen werden.

Die beste zur Verfügung stehende Technologie zur Emissionsminderung von Einzelraumfeuerungen sind Katalysatoren. In ähnlicher Weise kennen wir die Verwendung von Katalysatoren ja schon aus der Automobilbranche. Diese Katalysatoren werden bei Holzfeuerungen direkt in dem oberen Bereich des Brennraumes in die Feuerung integriert. Die Katalysatoren können bis zu 75% der anfallenden Kohlenstoffmonoxid-Emissionen in CO2 überführen. Dabei entsteht nicht mehr CO2 als der Brennstoff Holz während seines Wachstums aufgenommen hat. Die Katalysatoren sind Oxidationskatalysatoren, was bedeutet, dass sie mithilfe des Sauerstoffs in der Verbrennungsluft CO-Moleküle zu CO2 reagieren lassen.


Die Abgase brauchen für diesen Vorgang einen Katalysator, da für diese Reaktion sehr hohe Temperaturen notwendig sind. In einem normalen Ofen ist es nur direkt über der Flammenspitze so heiß, dass CO mithilfe des Sauerstoffs aus der Verbrennungsluft zu CO2 reagieren kann. Wenn die Abgase dann im Ofen weiter in Richtung Abgasrohr und Schornstein ziehen, sind sie schon zu weit abgekühlt, um mit dem Sauerstoff nochmal zu reagieren. Genau hier hilft der Katalysator. Er bietet dem Abgas eine zweite Möglichkeit an, mit Sauerstoff zu reagieren. Dies ist möglich, weil durch die Berührung des Abgases mit der katalytisch aktiven Oberfläche, die Aktivierungsenergie herabgesetzt wird und CO nochmal in die Lage versetzt mit Sauerstoff zu CO2 zu reagieren.

Im Grunde ist diese Technik schon seit Jahren bekannt und beherrscht. Ungeregelte Katalysatoren im Auto haben auf die gleiche Art und Weise gearbeitet. Das besondere an den Katalysatoren für Holzfeuerungen ist jedoch, dass das Temperaturniveau, in dem diese Katalysatoren arbeiten und auch die Zusammensetzung der katalytisch aktiven Masse, genau auf die Bestandteile von Holzabgasen abgestimmt wurden. Diese Entwicklung ist eine sehr einfache Möglichkeit, eine beherrschte Technologie in einen neuen Anwendungsfall zu überführen.

Jeder Endverbraucher ist aufgefordert, sich bei der Neuanschaffung einer Einzelraumfeuerung zu informieren und nach der besten verfügbaren Technologie zu fragen.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller von Einzelraumfeuerungen, die diese Katalysatortechnologie nutzen und in die Brennräume der neu entwickelten Feuerungen integriert haben.

Der Verbraucher geht beim Erwerb der besten verfügbaren Technologie für Einzelraumfeuerungen kein Risiko ein. Die Katalysatortechnologie ist beherrscht und aus der automobilen Anwendung vertraut. Die Spezialisten der Blue Fire GmbH haben diese Technologie auf die Anwendung in Abgasen aus Holzemissionen übertragen. Seit 2015 werden die Blue Fire Katalysatoren bereits ohne Probleme in Kaminöfen, Saunaöfen, Kamineinsätzen und Heizkassetten eingesetzt.

Treffen Sie die richtige Entscheidung für die Zukunft und schützen Sie unsere Umwelt durch den Kauf der besten verfügbaren Technologie.

Nehmen Sie Kontakt auf zu den Herstellern von Holzfeuerungen oder zur Blue Fire GmbH, um dieses Thema zu vertiefen.

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