Blue Fire Presse

KATALYSATOR LIEFERT BESTWERTE

Mit dem Forschungsprojekt „TeToxBeScheit“ wurde die emissionsmindernde Wirkung von Katalysatoren und E-Abscheidern auf physikalisch-chemischer und toxikologischer Ebene bestätigt. Katalysatoren können nicht nur Kohlenmonoxid, sondern eine große Bandbreite an schädlichen Abgasen erheblich reduzieren.

Am Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe (TEER) der RWTH Aachen wurde über rund vier Jahre das Forschungsprojekt „TeToxBeScheit“ bearbeitet. Dabei stand die Wirkung der technischen Minderungseinrichtungen Katalysator und E-Abscheider auf physikalisch-chemischer und toxikologischer Ebene im Mittelpunkt.  

Beim untersuchten Katalysatorelement handelte es sich um ein marktverfügbares Produkt von Blue Fire – einen Schwammkeramik-Träger mit Mischmetalloxidbasis, der mit Edelmetall beschichtet war. Als E-Abscheider wurde ein „OekoTube inside“ von Oekosolve verwendet.  

Das besondere Ergebnis des Forschungsprojektes ist, dass der Katalysator nicht nur den Kohlenmonoxid-Ausstoß (CO) deutlich reduziert, sondern auch viele andere Inhaltsstoffe im Rauchgas wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) deutlich senkt. PAK entstehen vor allem bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material wie beispielsweise Holz und binden stark an Ruß-, Boden- oder Staubpartikel an. 

„Häufig stehen in den bekannten Presseartikeln und Vorträgen vor allem die Feinstaubemissionen im Vordergrund. Das hat sicher auch damit zu tun, dass etwa die Deutsche Umwelthilfe hier eine Analogie zu den Emissionen von Dieselmotoren herstellt und deshalb davon ausgeht, die PAK, die im Feinstaub gebunden und damit lungengängig sind, mit den Feinstaubemissionen zu verringern“, sagt Frank Hoferecht. Komme aber zusätzlich zum Feinstaubabscheider noch ein Katalysator zum Einsatz, werden die PAK schon reduziert, ehe sie überhaupt in den Abscheider gelangen. Dabei ist der Katalysator sehr wirtschaftlich. Er kostet im Unterschied zum Abscheider keine 1.000 bis 1.500 Euro, sondern lediglich 45 Euro, so der Blue-Fire-Geschäftsführer. 

 

Testergebnisse 

Wie in den Ergebnissen des Forschungsprojektes beschrieben, zeigte der Katalysator eine signifikante Minderungswirkung gegenüber den gasförmigen Schadstoffen. Die CO-Konzentration wurde um über 90 Prozent und flüchtige organische Komponenten, wie z.B. Formaldehyd und Benzol, um 85 bzw. 65 Prozent reduziert. Die Summe lag der 16 sog. EPA-PAK* minderte der Katalysator im Median um etwa 80 Prozent, organische kohlenstoffartige Verbindungen (OGC) wurden um 40 Prozent und die Partikelmasse und -anzahl allein mit dem Katalysator um ca. 20 Prozent reduziert. 

Auch die Kombination aus Katalysator und elektrostatischem Abscheider (E-Abscheider) erzielte sehr gute Resultate. Es zeigte sich dabei sowohl der positive Einfluss des E-Abscheiders gegenüber partikulären Schadstoffen als auch der Minderungseffekt des Katalysators gegenüber organischen Substanzen. Mit der Kombination konnte für Partikelmasse und PAK die beste Minderungswirkung aller untersuchten Konfigurationen erreicht werden. Hervorgehoben wurden im Forschungsbericht die sehr hohen Abscheidegrade von über 80 Prozent für die Partikelmasse und 85 Prozent für die Summe der 16 EPA-PAK. 

*EPA-PAK: Von der Amerikanischen Bundesumweltbehörde (US-Environmental Protection Agency) zusammengestellte Liste mit 16 PAK, die als prioritäre Umweltschadstoffe eingestuft sind. 

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